aus dem Jahr 1975

Erscheinungsjahr: 1975
Land/Länder: UK, USA
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Basierend auf William Makepeace Thackerays Schelmenroman von 1844 erzählt Barry Lyndon die Geschichte eines um sozialen Aufstieg bemühten Opportunisten (Ryan O’Neal), dem es gelingt, eine schöne Aristokratin (Marisa Berenson) zu ehelichen, die weit über seinem gesellschaftlichen Stand steht – der dann aber mit ansehen muss, wie das Erreichte durch Habgier und Bosheit zunichte gemacht wird.

Barry Lyndon wurde von Stanley Kubrick akribisch vorbereitet und in schwelgerischen Bildern gedreht – mit einem extrem lichtempfindlichen Objektiv und fast ausschließlich bei Kerzenlicht und natürlichem Licht. Der Film ist ein zugleich satirisches und einfühlsames Porträt eines auf seltsame Weise sympathischen Antihelden. (Weil „er Charme und Mut besitzt“, meinte Kubrick, „ist es unmöglich, ihn trotz seiner Eitelkeit, seiner Gefühllosigkeit und seiner Schwächen nicht zu mögen.“)

Trotz enttäuschender Zuschauerzahlen und mäßigen Kritikerzuspruchs bei seiner Kinopremiere im Jahr 1975 – zu einer Zeit, als Historiendramen nicht gerade in Mode waren – ist Barry Lyndon in der Hierarchie von Kubricks Werk langsam aber stetig nach oben geklettert und wird heute nicht nur als eine seiner bedeutendsten Leistungen, sondern auch als ein cineastisches Meisterwerk bewertet.

Drehorte in Irland für den Film waren unter anderem Waterford Caslte, Cahir Castle und Kells Priory.

 

Barry Lyndon